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Katzenschnupfen Der Katzenschnupfen ist mit dem menschlichen Schnupfen nicht zu vergleichen. Da verschiedene Erreger (Viren und Bakterien) für diese Krankheit verantwortlich sind, wird diese Krankheit besser als Katzenschnupfenkomplex bezeichnet. Der ansteckende Katzenschnupfen wird durch eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheitserreger übertragen. Dazu gehören Calici-, Herpes- und andere Viren, sowie Chlamydien, Mykoplasmen und verschiedene andere Bakterien. Auch beim Katzenschnupfenkomplex kann die Ansteckung direkt von Katze zu Katze erfolgen, als auch indirekt über Essgeschirr, WCs, Kleidung des Besitzers etc. Inkubationszeit: 4 bis 6 Tage Krankheitsverlauf: Die Übertragung erfolgt via Tröpfcheninfektion (Nasensekret, Speichel). Die Katzen werden träge und matt. Sie haben Fieber und müssen häufig niesen. Der Appetit fehlt, da sie geschwächt sind und durch die Nasenentzündung den Geruch der Mahlzeit schlecht wahrnehmen können. Die Lymphknoten im Bereich des Kopfes und die Mandeln können anschwellen. Die Entzündung der Mundschleimhaut in Verbindung mit Schluckbeschwerden bewirkt manchmal, dass Speichel in großer Menge aus dem Mund läuft. Mit der Zeit kann der Augen- und Nasenausfluß durch die Beteiligung von Bakterien eitrig- trüb werden. Die Sekrete werden so zäh, daß die geschwächte Katze sie nicht mehr selbst durch Putzen beseitigen kann. Durch den Krankheitsstress können Haare vermehrt ausfallen und die Nickhaut das Auge teilweise abdecken. Je nach Abwehrkraft der Katze, Umweltbedingungen und Art des Erregers können schwerwiegende Komplikationen wie Lungenentzündung oder Geschwüre der Mundschleimhaut und der Hornhaut (Kornea) des Auges auftreten bis hin zur völligen Erblindung. Besonders betroffen sind junge und abwehrgeschwächte Katzen. In einer Katzengemeinschaft können in kürzester Zeit alle Tiere erkranken. Nach Ausheilung bleibt bei Jungtieren oft eine Verwachsung der Augenlider zurück. Vor allem bei immunschwachen und bei Jungtieren kann die Infektion in eine chronische Erkrankung übergehen. Besonders wenn Herpesviren am Schnupfenkomplex beteiligt sind, entwickelt sich oft ein chronisches Leiden, da Herpesviren sehr schlecht vom Abwehrsystem in Schach gehalten werden können.
Diagnose:
Therapie: Prophylaxe: Es gibt eine Impfung gegen den Katzenschnupfenkomplex. Wenngleich die Impfung keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Infektion darstellt, ist sie die wichtigste Maßnahme im Kampf gegen diese Infektion. Geimpfte Katzen erkranken weit seltener und weniger heftig als nicht geimpfte Tiere. Die Grundimmunisierung umfasst zwei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen, wobei die erste Impfung nicht vor der achten Lebenswoche erfolgen sollte. Diese Impfung wird einmal jährlich wiederholt. Bitte beachten Sie den folgenden Link im Zusammenhang mit dem Thema "Haustier-Impfungen"! Wir möchten Ihnen anhand verschiedener Informationsquellen die Gelegenheit geben, den richtigen Weg im Umgang mit der Vielzahl an unterschiedlichen Impfungen, die für unsere Haustiere erhältlich sind, für sich und Ihr Haustier zu finden (klicken Sie auf den folgenden Schriftzug)! Copyright © 2001-2006 M. Metz |
