JOY - vom Häuflein Elend zum "richtigen" Hund

mit freundlicher Genehmigung von Claudia Grevenstein

 

Durch anklicken der Bilder in dem folgenden Text, werden die Fotos in Originalgröße angezeigt!

 

Hallo ich bin Joy,

 

Als ich am 24.08.2003 angekommen bin, sah ich so aus, wie auf dem nebenstehenden Foto zu sehen.

Alle haben gedacht ich würde sterben, weil ich so krank war.

   

Dazu kam noch, dass ich ganz fürchterliche Angst hatte vor allem, aber hauptsächlich vor Menschen. Dann kamen Jürgen und Claudia ins Tierheim und nahmen mich mit. Sie brachten noch zwei andere Hunde mit, wovon ich eine schon gleich ganz klasse fand.

 

Sie war so groß und selbstbewusst, das hat mir gleich gefallen. Direkt habe ich mich ihr angeschlossen und beschlossen, dass sie mein Vorbild ist. Genau so wollte ich auch mal werden. Gott sei Dank haben die hier nicht so große Anforderungen an mich gestellt, da sie ja noch die beiden anderen Hunde hatten. So habe ich mich ganz langsam eingewöhnen können und ich konnte mich die erste Zeit immer gut verstecken.

   

So habe ich mich ganz langsam eingewöhnen können und ich konnte mich die erste Zeit immer gut verstecken. So waren wir also zu dritt und ich hatte immer ganz viel Spaß, wenn wir zusammen spazieren gingen. Im Haus war ich noch nicht ganz so glücklich. Dann kam doch tatsächlich im März 2003 noch jemand dazu. Claudia und Jürgen hatten eine Pflegehündin aufgenommen, aber die hat Jürgen so gut gefallen, dass er sie nicht mehr hergeben wollte. Also durfte sie bleiben

   

Also nur mal zur Erklärung. Ich bin die ganz links, daneben kommt Osita, die im März 2003 kam, daneben ist Sandy (mein großes Vorbild) und ganz rechts ist Negra, die mich immer bemuttert hat.

   

Als dann im August unsere Freundin Sandy starb, waren wir alle sehr traurig. Weil sie an einer Magendrehung starb, sind Claudia und Jürgen jetzt noch vorsichtiger mit uns. Tja, und was soll ich Euch erzählen, da musste ich jetzt plötzlich doch alles alleine in die Hand nehmen. Negra und Osita haben ja nicht so viel von Sandy gelernt wie ich.

   

Ich habe ja immer genau aufgepasst, wenn sie schon mal die tollsten Sachen gemacht hat. Claudia war dann zwar immer böse mit ihr, aber sie hat sich eigentlich nie was draus gemacht. Und so kam es, dass ich jetzt dafür sorgen muss, dass sie die Sandy nicht ganz so vermissen. Ich habe mich ganz schön angestrengt, weil die war wirklich was ganz Besonderes. Jetzt sind wir also wieder zu dritt und die sagen hier, wir wären ein richtiges Dreamteam.

   

Also will ich Euch mal nicht vorenthalten, wie ich jetzt aussehe...

eins könnt Ihr mir glauben, ich fühle mich hier sauwohl und würde niemals wieder weg wollen. Ob die wohl wussten, dass ich irgendwann mal so ein wilder und fröhlicher Feger werde, oder warum haben die mich Joy genannt? Claudia sagt jedenfalls immer, dass ich meinem Namen nun alle Ehre mache.

Liebe Grüße Eure Joy

 

 
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