Aktuelles aus 2009


04.02.2009


Wieder ist die Zeit wie im Flug vergangen und in diesem Jahr fangen wir bereits mit einigen Veränderungen an.

Endlich kann unsere Infoseite um das Thema Schilddrüse erweitert werden. Silke, unser neues Teammitglied, hat einen Bericht über das Thema verfasst, der vielleicht dem ein oder anderen helfen kann, auf der Suche zu dem Thema Schilddrüsenunterfunktion. Das Thema hat uns seit der Aufnahme von Sam  nicht wieder losgelassen und wir haben gemerkt, dass diese Problematik doch für einige interessant ist. Deshalb möchten wir die Chance nutzen und Sie an einigen unserer Erfahrungen teilhaben lassen. Für Rückfragen zu dem Thema haben wir eine eigene Mail-Adresse eingerichtet.

Dann wollen wir in der nächsten Zeit eine Zusammenarbeit wieder aufleben lassen, die bereits vor einigen Jahren gut funktioniert hat und wo es nun wieder einige Tiere gibt, die in unser Konzept passen. In unser Konzept deshalb, weil es Hunde sind, die dort bereits seit langer Zeit in dem Tierheim sitzen und die kein Zuhause finden, weil sie vielleicht nicht ganz dem Schönheitsideal entsprechen, oder aber krank sind. Tiere ohne Zukunft eben. Krank sind sie nur im weitesten Sinne, weil alle momentan in gutem Zustand sind, aber leider ist die Krankheit Leishmaniose für einige Hunde die Krankheit, die ihnen die Aufnahme in eine neue Familie erschwert. Wir stellen immer wieder fest, dass es bald einfacher ist einen verkrüppelten Hund zu vermitteln, als einen mit Leishmaniose. Natürlich ist dies eine Krankheit, die man durchaus Ernst nehmen muss, aber es ist auch nicht ungedingt ein Todesurteil und sollte eigentlich nicht der Grund dafür sein, dass ein Hund keine Chance auf ein eigenes Zuhause mehr bekommt. Sowohl wir, als auch der spanische Verein APAN, werden Sie mit dem Thema nicht alleine lassen, wenn Sie sich für eins dieser Tiere entscheiden sollten. Traurig finden wir auch, dass diese Tiere chancenloser werden, je verantwortungsvoller die vermittelnden Vereine sind. Nur weil die Vereine ehrlich mit dem Thema umgehen und keine ungetesteten Hunde nach Deutschland vermitteln, haben diese Hunde es wegen eben dieser Ehrlichkeit schwerer.

Leider hat die Zusammenarbeit mit APAN bereits mit einem unerfreulichen Naturereignis begonnen. Am Wochenende 24./25.01.09 wurde das Tierheim vom Sturmtief Klaus heimgesucht und der Sturm hat sehr viel Unheil angerichtet. Gott sei Dank sind keine Tiere zu Schaden gekommen, aber der Sachschaden ist erheblich. Alles was mit so viel Liebe und Engagement in den letzten Jahren aufgebaut wurde, wurde in einer einzigen Nacht zunichte gemacht. Das Ausmaß des Schadens können sie HIER  sehen. Wenn Sie APAN unterstützen möchten, können Sie die entsprechenden Daten HIER finden.

Sehr gefreut haben wir uns über die Vermittlung von Odin, der sage und schreibe 4 Jahre und 11 Monate im Tierheim Dallau verbrachte. Er hat endlich ein eigenes Zuhause gefunden und konnte kurz vor Weihnachten umziehen.

Auch einige Hunde aus unserem Partner-Tierheim in der Sierra Nevada hatten Glück und haben eine Familie gefunden. So z. B. Sandy. Da sich einfach kein Flugpate gefunden hatte, ist das neue Herrchen von Sandy selbst nach Spanien geflogen und hat die süße Hündin dort abgeholt. Bei dieser Gelegenheit hat er gleich noch die Flugpatenschaft für einem weiteren Hund und drei Katzen übernommen und ihnen so die Ausreise nach Deutschland ermöglicht. Seit letztem Samstag wohnt Sandy nun bei ihrer neuen Familie.






Aktuelles aus dem Jahr 2008