......hat er was zu erzählen

 

 
 

Nach drei Wochen Eingewöhnung, hieß es für Sammy wieder etwas Neues kennen lernen. Seine Pflegefamilie hatte bereits lange vor seinem Eintreffen einen Urlaub geplant und in diesen musste er nun mitfahren.

Koffer packen fand er weniger interessant und hat lieber mit seiner Freundin gespielt. Er hatte ja auch keine Ahnung, was auf ihn zukam.

Der sonst so lebhafte Sammy fand es absolut doof, dass er mitten in der Nacht aufstehen sollte.  Sonst wollten sie immer dass er länger schläft und nun rissen sie ihn einfach aus seinen Träumen. Etwas verträumt fing sein erster Urlaubstag an. Hätte er gewusst, dass Urlaub damit verbunden ist knapp 13 Stunden im Auto zu sitzen, hätte er gleich abgelehnt. Aber das hat ihm natürlich vorher niemand verraten. So gab Sammy die ersten Kilometer erstmal ein nettes Jaul- und Heulkonzert, weil er nicht einsah, dass er, wo er schon so früh aufstehen musste, jetzt im Auto eingesperrt war.  Ein bisschen Action hätte ihm da schon besser gefallen. Die anderen drei Mitreisenden ließen sich aber auch zu nichts anstacheln. Die lagen nur rum und schliefen. Jetzt war er wach, also wo blieb die Beschäftigung? Nachdem aber häufiger ein energisches Nein erklungen war und auch hier und da ein Knurren zu vernehmen war, hat er sich entschieden, doch ein bisschen mit zu schlafen.

Nach langen 12,5 Stunden war es endlich so weit. Er war angekommen. Völlig ausgeruht und voller Tatendrang wollte er seine Umgebung erkunden. ABER………………..es war dunkel. Egal, man konnte trotzdem hin und her rennen und versuchen seine Energie los zu werden. Wie ein geölter Blitz schoss er hinter seinem Pflegefrauchen her, rein ins Haus und alles angucken. Ahh, die gehen wieder raus, also wieder hinterher und volle Kanne die Treppe runter ohne zu bremsen und plötzlich hörte man nur noch ein PLATSCH und Sammy lag im Pool. Den hatte er wohl in seinem Übereifer übersehen.    Aber er wäre ja nicht Sammy, wenn er nicht im nächsten Moment schon wieder am Poolrand gehangen hätte und man ihn mit gezieltem Griff wieder rausholte. Einmal kräftig das Wasser aus dem Pelz geschüttelt und weiter geht’s. Aber wie blöd, die wollten jetzt schon wieder schlafen. Das konnte er ja gar nicht verstehen. Na also wenn das Urlaub ist??????

Aber er sollte eines Besseren belehrt werden. 

 

 
Die nächsten 14 Tage hat Sammy jeden Tag so viel getan, dass er abends so müde war, dass er gar nicht mehr gesehen wurde. Alles war furchtbar interessant und neu. Der große Pinienwald, wo man immer Pinienzapfen und Stöcke sammeln und Futterbeutel suchen musste  

und das große Meer, wo man Wellen jagen  
  und ausgelassen spielen musste.
Sammy hat seine absolute Leidenschaft fürs Schwimmen entdeckt und war den ganzen Tag damit beschäftigt, Stöcke vor dem Ertrinkungstod zu bewahren  
Dabei kann man auch prima Frauenbekanntschaften machen. Nur beim Stock, da hört die Freundschaft auf. Aber ansonsten war Gina aus der Schweiz eine prima Spielpartnerin.
 

Nachmittags hat man sich dann auch schon mal ein wenig ausgeruht, damit man abends wieder fit für den Wald war.

 

Nach 14 Tagen Dauerprogramm, war auch die Heimfahrt nicht mehr schlimm. Nun konnte man die 13 Stunden ohne Heulen und Singen hinter sich bringen. Aber wir glauben, wenn wir Sammy fragen würden, er würde gleich wieder losfahren.

 

 

   
 
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