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MARIA..... Sie wurde einst von ihren Besitzern an einem Baum
?entsorgt? mit einem Zettel um den Hals, wo drauf stand: Ich heiße
Maria und kann nicht alleine bleiben!
Dort gefunden kam sie in einem Brandenburger Tierheim unter, dort
ging es ihr allerdings nicht sehr gut und so holten wir sie am
02.01.2002 zu uns.
Nachdem sie gut 2,5 Jahre bei uns war meldete sich ein Ehepaar mit
Kleinkind aus Thüringen und wollte ihr ein Zuhause geben. Dieses
geschah auch am 03.10.2004 und wie man an den Fotos sieht: Kinder
erwärmen das Herz von Maria, sie und die Tochter der Familie haben
sich eng ins Herz geschlossen. Es stellte sich auch heraus, dass
Maria sehr wohl alleine bleiben konnte!
Nun das Unfassbare, es sind fast drei Jahre vergangen, das Ehepaar lässt
sich scheiden und? Ja genau: für Maria ist kein Platz mehr im neuen
Leben! Herrchen ist aus dem Haus erst mal ausgezogen (zu den Eltern)
und Frauchen verlässt das Haus am 04.08.07, sie zieht in eine
Wohnung in der Nähe, allerdings darf man dort keine Hunde
halten.
Auch unser Angebot, welches wir durch Zufall machen konnten, ihr mit
Hilfe von jemand eine Wohnung im Ort zusuchen, wo sie Maria
mitnehmen kann, lehnte sie ab. Berufliche Zukunft und das Kind, da wäre
Maria zu viel. Und der Mann? Nun ja, man arbeitet ja schließlich
auch bis abends... Sie bot an tagsüber mal nach Maria zu sehen,
zwischen Arbeitszeit und Kind, bis wir einen Platz für sie
haben.
Aber da er bis jetzt keine Zusage gemacht hat, dass er dann wieder
ins Haus zieht und nachts bei Maria ist, wissen wir nicht wie das
klappen soll und dann wäre Maria ab dem Wochenende fast rundum die
Uhr, auch nachts, alleine im Haus!!! Bei den Gedanken bekomme ich
Zustände. Der Hund wird am Wochenende zusehen, wie alles
zusammengepackt wird vom Kind, die Sachen, Frau und Kind
verschwinden und sie darf nicht mit und soll gleich alleine die
Nacht im Hause bleiben!
Was ist nur mit den Menschen los? Haben sie nicht eine Verantwortung
übernommen? Gehört der Hund nicht zur Familie? Sie hängt so sehr
an dem Kind und umgekehrt! Ziemlich zum Anfang machte Maria nachts
solange im Schlafzimmer auf sich aufmerksam, bis die Eltern
aufstanden und nach dem Kind sahen. Die Tochter hatte schwer Fieber
bekommen und musste dann sofort ins Krankenhaus...
Maria braucht dringend ein Zuhause, welches die achtjährige Hündin
aufnimmt, ich kann ihr das doch nicht antun und sie in den Zwinger
zurückholen, damals litt sie auch schon so. Sie ist eine
verschmuste, kinderfreundliche Hündin und kann stundenweise alleine
bleiben. Von andern Tieren will sie nicht viel wissen, läuft auf
der Strasse ignorierend an andere Hunde vorbei, mag diese aber
nicht. Ihr Herz gehört den Kindern und den Menschen. Leider hat sie
nun bei den Haltern auch eine Arthrose im Knie und bekommt täglich
eine Schmerztablette (Rimadyl), lange Spaziergänge sind nicht möglich,
auch bekommt sie Herztabletten (Lanitop), das Herz ist aber nicht
gravierend erkrankt und hat sich in den Jahren nicht verschlechtert.
Tierarztkosten können, bei Bedarf, für die beiden Erkrankungen übernommen
werden.
Maria ist kastriert.
BITTE HELFEN SIE MARIA UND GEBEN IHR EIN ENDGÜLTIGES
ZUHAUSE, IHR UND UNS RENNT DIE ZEIT WEG!!! Ich kann es nicht
fassen, sitze und schreibe diesen Text, während mir die Tränen
laufen. Was ist nur mit den Menschen los?
Wenn Sie Maria helfen können, wenden Sie sich bitte direkt an:
Christine
Prochnow 0171-6873468 oder 030-7961307
oder c.prochnow@staffordshire-hilfe.de
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